Die Autobiographie des Konfuzius

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Die Autobiographie des Konfuzius
(Lunyu II,4)
Übersetzung: Erling Weinreich

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Der Meister sprach: “Als ich fünfzehn war, war mein ganzer Wille auf das Lernen gerichtet. Mit dreißig stand ich fest im Leben. Mit vierzig war ich nicht mehr verwirrt. Mit fünfzig hatte ich den Willen des Himmels erkannt. Mit sechzig klang meinem Ohr alles angenehm. Mit siebzig folgte ich den Wünschen meines Herzens, ohne dabei die Regeln zu brechen.”
H. Roetz schreibt dazu: “[...] das erste überlieferte Zeugnis aus dem alten China, in dem ein individuelles Leben als in sich geschlossene Entwicklungseinheit begriffen wird. Der in ihm sich ausdrückende Selbstbezug is ein typisches Kennzeichen des konfuzianischen “Edlen”. (H.R.: Konfuzius. München, 1995. S. 20)

Weiterführende Literatur:

Konfuzius

Klassische chinesische Philosophie: Eine Einführung

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